Kleinere Klassen von der Ersten bis zur Sechsten gibt es nur mit der Primarschule
In sozial benachteiligten Stadtteilen wurden in der Vergangenheit die Klassen schon verkleinert. Hier lernen nur noch 25, bzw. 20 Schülerinnen und Schüler zusammen in einer Klasse. Bei der Umsetzung der Primarschule sollen die Klassen sowohl in der Grundschule als auch in der weiterführenden Schule noch einmal verkleinert werden. Ab dem Jahr 2010/11 werden maximal 23 Grundschülerinnen und Grundschüler (in sozial benachteiligten Stadtteilen maximal 19) ab der 1. Klasse gemeinsam lernen. Um die kleineren Klassengrößen realisieren zu können, erhalten die Grundschulen zusätzliche Lehrkräfte. Die kleinere Klassengrößen in den Klassen fünf und sechs wird es nur mit der Primarschule geben.
Von daher gilt: kleine Klassen in der Fünften und der Sechsten nur bei Einführung der Schulreform.
An den weiterführenden Schulen werden ebenfalls Obergrenzen festgelegt: an der Stadtteilschule in den Klassen 7-10 25 Schülerinnen und Schüler pro Klasse, in der Oberstufe liegt die mittlere Kursgröße bei 22 Lernenden. Am Gymnasium maximal 28 Schülerinnen und Schüler in den Klassen sieben bis zehn, in der Oberstufe durchschnittlich 22.
Wenn die Primarschule nicht eingeführt wird, können kleinere Klassengrößen in weiterführenden Schulen nicht in dem genannten Umfang realisiert werden. In diesem Fall würden kleinere Klassen nur in der Grundschule entstehen, die Schülerzahl an weiterführenden Schulen würde auf einem hohen Level bestehen bleiben.