Solidarität statt Spaltung der Gesellschaft (Elitenverantwortung)
Unsere Stadt Hamburg zählt zu einer der modernsten Metropolen in Europa. Menschen mit verschiedenen Biografien und kulturellen Hintergründen leben hier zusammen und formen eine vielfältige Gesellschaft. In dieser heterogenen, aber auch von sozialen Spannungen nicht freien Gesellschaft ist der solidarische Zusammenhalt überlebenswichtig. Mit der Primarschule macht Hamburg einen großen Schritt in die richtige Richtung, weil sie Verschiedenartigkeit zulässt und Solidarität fördert. Eine Spaltung der Gesellschaft kann sich unsere Stadt nicht länger leisten, denn sie ist nicht nur sozial ungerecht, sondern auch wirtschaftlich kontraproduktiv.
Deshalb tragen unsere Eliten auch Verantwortung dafür, dass jetzt der richtige Weg eingeschlagen wird, der mit der Primarschule zu besserer und breiterer Bildung führt, zu mehr Fairness durch Chancengerechtigkeit. Unsere Gesellschaft kann es sich nicht weiterhin erlauben, vorhandene Talente nicht zu fördern. Diese Schätze nicht zu bergen ist nicht nur moralisch fragwürdig sondern auch ein enormer volkswirtschaftlicher Verlust.